Freiheit · 4-0
Rechte, Betriebssysteme und ⿻ Freiheit
Jeden Tag navigiert Luna durch ein Labyrinth der Technik, Von riesigen Giganten bis hin zu Start-ups, eine Reise. Interviews verschmelzen zu einem eintönigen Tanz, Mit Jargon gefüllte Worte, ohne Wertvorstellungen. Sie sehnt sich nach Projekten mit Substanz und Wert, Aber die Chancen sind nicht so gut, wie sie es sich erträumt hat.
Eines Nachts sinkt sie entkräftet in ihre Couch, Holografische Werbung verschlingt sie, eine sensorische Trägheit. Den Fluss der Demokratie nähren, beginnt die Erzählung, und hält ihren Blick fest, während sich das Manifest dreht. Die Müdigkeit schwindet, während ihr Verstand sich zu regen beginnt, Den Bildschirm in der Hand, Worte, die ihr Anliegen beleuchten.
An diejenigen, die den Rahmen für die digitale Kommunikation schaffen, die den Schutz der Privatsphäre, die Redefreiheit und die Flamme der Gleichheit gewährleisten. Sie stellt sich einen Hackathon vor, heftige, aber faire Debatten, die kontroverse, aber wirkungsvolle Software schaffen.
Für Innovatoren, die unsere besten Beziehungen widerspiegeln, Wo Klicks und Interaktionen gemeinsame Feste schaffen. Sie träumt vom herzlichen Dank der Kinder, denen sie geholfen hat, Limonade zu kaufen, und von ungebrochenen Gemeinschaftsversprechen.
Auf die Pioniere des digitalen Vermögens, ein Toast, Auf die Wahlfreiheit, auf die Küste der wirtschaftlichen Gleichheit. Sie stellt sich vor, die Macht ihres Handys zu nutzen, Zaubertrank zu kaufen und durch die Nacht zu reisen.
Auf die Schöpfer der digitalen Demokratie, ein Hoch, Wo Regierungsführung eine Reise ist, transparent und klar.“ Sie stellt sich vor, wie sie die alten Weinstöcke ihrer Familie modernisiert, Sie übernimmt UN-Techniken, der Fortschritt verflechtet sich.
Auf moralische Kompasse, die das virtuelle Meer navigieren, und dafür sorgen, dass die digitalen Welten unser höchstes Gebot widerspiegeln. Luna erkennt, dass ihre Berufung über bloße Plattformen hinausgeht, Gesellschaftliche Säulen zu errichten, menschliche Normen zu bereichern.
Zusammen programmiert diese Gemeinschaft nicht nur Software, Wir formen ein Vermächtnis des Mitgefühls und der Wohlfahrt. Jede digitale Interaktion ist eine Chance, etwas zu bewegen, Die Menschheit zu verbinden, die Gräben zu überwinden.
Der Internet-Begründer JCR Licklider (genannt „Lick“) sah eine weitaus breitere Palette grundlegender Protokolle als für eine Netzwerkgesellschaft notwendig an, als bisher in Internet-Protokollen manifestiert wurden. Seine Analyse war jedoch eher eine lange Liste als eine philosophische Analyse. Um eine klare Vision der Grundlagen einer ⿻ Gesellschaft zu formulieren, stützen wir uns in diesem Kapitel auf die Grundkonzepte von ⿻, um zu umreißen, woraus diese Protokolle bestehen sollten und welche Rolle sie in der Gesellschaft spielen sollten. Im weiteren Verlauf dieses Teils des Buches gehen wir dann systematisch auf diese Konzepte ein, auf die Grenzen ihrer heutigen Umsetzung und darauf, wie sie besser verwirklicht werden konnten.
Wir argumentieren, dass ⿻ Gesellschaften auf einer Infrastruktur beruhen müssen, die sowohl in ihrer Form als auch in ihrer Struktur den Grundsätzen von ⿻ entspricht. Formal müssen sie die eng miteinander verbundene politische Idee eines Systems von Rechten und das technische Konzept eines Betriebssystems nahtlos miteinander verbinden. Inhaltlich müssen sie die digitale Darstellung von Gesellschaften in dem Sinne ermöglichen, wie ⿻ sie versteht: als vielfältige, sich überschneidende soziale Gruppen und Menschen, die gemeinsam ehrgeizige und inklusive Kooperationen eingehen.
Rechte als Grundlage der Demokratie
Rechte sind ein allgegenwärtiges Merkmal, das das demokratische Leben kennzeichnet. Vereinfacht ausgedrückt ist die Demokratie (etymologisch „Herrschaft des Volkes“) ein Regierungssystem, eine kollektive Entscheidungsfindung des Volkes, und nicht eine Reihe von Maßnahmen, die eine Regierung gegenüber ihrem Volk ergreift. Ausgehend von ihren antiken athenischen Ursprüngen, die von der Philosophie der Aufklärung geprägt und durch Revolutionen geformt wurden, hat die Demokratie jedoch auch eine Reihe von Grundfreiheiten und -rechten in sich verankert. Auch wenn diese „Rechte“ in den verschiedenen Demokratien sowohl zeitlich als auch räumlich variiert haben, so lassen sich doch grobe Muster erkennen. Sie bilden die Grundlage für Dokumente wie die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen (AEMR). Dazu gehören Gleichheit, Leben, Freiheit, persönliche Sicherheit, Redefreiheit, Gedankenfreiheit, Gewissensfreiheit, Eigentum und Vereinigungsfreiheit - um nur einige zu nennen. Auch wenn diese Grundsätze teilweise umstritten sind, definieren und verteidigen sie in groben Zügen Kernaspekte der nahezu universellen Merkmale menschlichen Verhaltens, wie sie von führenden Anthropologen wie Nicholas Christakis beschrieben werden.[1] Dazu gehört, was Christakis als „soziale Suite“ bezeichnet: die nahezu universelle Tendenz des Menschen, ein Gefühl der eigenen Identität zu haben, familiäre Beziehungen und langfristige Freundschaften einzugehen, die die Grundlage für breitere kooperative soziale Netzwerke und Gruppen bilden, denen die Mitglieder „zugeneigt“ sind, und innerhalb dieser Netzwerke auf der Grundlage von Beziehungen und Fähigkeiten differenziertes Vertrauen zu haben und voneinander zu lernen.
Unabhängig von der genauen Ausgestaltung und Universalität interessiert uns jedoch vor allem, warum sie für die Demokratie als Regierungssystem so wesentlich sind und warum so viele Menschen und Organisationen glauben, dass eine Demokratie ohne den Schutz dieser Rechte nicht existieren kann. In ihrem kürzlich erschienenen Buch Justice by Means of Democracy (Gerechtigkeit durch Demokratie) stellt die führende politische ⿻-Philosophin Danielle Allen diesen Zusammenhang klar dar: Die Regierung kann nicht auf den „Willen des Volkes“ eingehen, wenn der Wille des Volkes nicht sicher und frei zum Ausdruck gebracht werden kann.[2] Wenn es persönlich gefährlich ist, nach seinem Gewissen abzustimmen, gibt es keinen Grund zu glauben, dass das Ergebnis etwas anderes widerspiegelt als den Willen eines Unterdrückers. Wenn die Bürger:innen nicht frei von Zwang soziale und politische Vereinigungen bilden können, können sie sich nicht koordinieren, um Entscheidungen der Machthaber zu widersprechen. Wenn sie nicht in der Lage sind, ihren Lebensunterhalt durch eine Vielfalt wirtschaftlicher Interaktionen zu bestreiten (z. B. weil sie entweder vom Staat oder von einem privaten Herrn versklavt werden), sollten wir annehmen, dass ihre politischen Äußerungen ihren Herren entsprechen und nicht ihrer inneren Stimme. Ohne Rechte werden Wahlen zur Farce.
Viele bedeutende Demokratien haben „Selbstmord“ begangen, indem sie die Rechte untergruben, aus denen sie entstanden sind. Das vielleicht berühmteste Beispiel ist die Weimarer Republik, die Deutschland während des Großteils der Zeit zwischen den Weltkriegen regierte und durch die Wahl der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei (NSDAP) mit einer Mehrheit der Sitze im Reichstag endete. Dies führte bekanntlich zur Ernennung Adolf Hitlers zum Reichskanzler.[3] Doch selbst heute haben viele demokratische Gesellschaften Staatsoberhäupter und Regierungen gewählt, die die Freiheitsrechte in einer Weise beschnitten haben, die sie von Demokratien in Regime verwandelte, die von den Politikwissenschaftlern Steven Levitsky und Lucan A. Way als “kompetitiv-autoritäre” Regime bezeichnet werden.[4] Die Sorge, dass unfreie Gesellschaften das demokratische Funktionieren untergraben, ist weder abstrakt noch theoretisch, sondern aktuell.
Fast alle Demokratien konzentrieren sich auf die Wahrung einiger sich stark überschneidender Rechte wie der Rede- und Vereinigungsfreiheit als Grundvoraussetzungen für das Funktionieren der Demokratie und erwarten, dass auch andere dies tun. Skandinavische Länder haben beispielsweise die Bedeutung dessen betont, was man als „positive Redefreiheit“ bezeichnen könnte, nämlich dass jede Bürgerin und jeder Bürger unabhängig von seinen Mitteln einen Weg beschreiten kann, um seiner Stimme Gehör zu verschaffen, während andere, wie die USA, die „negative Redefreiheit“ betonen, d. h. dass niemand durch staatliche Eingriffe daran gehindert werden darf, eine Meinung zu äußern. Einige Gesellschaften (z. B. in Europa) betonen die Bedeutung der Privatsphäre als ein Grundrecht, das notwendig ist, damit die Zivilgesellschaft unabhängig vom Staat existieren kann und damit Politik möglich ist. Andere (z. B. in Asien) betonen eher das Versammlungsrecht und das Recht zur Vereinigung als zentral für das Funktionieren der Demokratie. Trotz dieser Unterschiede besteht die Grundannahme des Rechts der Redefreiheit und der Vereinigung darin, dass sie die Handlungsfähigkeit schützen, sodass die Bürger:innen die Autonomie haben, Vereinigungen für ihre gemeinsamen Interessen zu gründen und voranzutreiben, damit deren gemeinsame Interessen politisch gehört werden können.
Nationale (und subnationale) Regierungen, insbesondere das Justizsystem, spielen oft eine entscheidende Rolle, wenn es darum geht, sicherzustellen, dass die Rechte respektiert werden, und über ihre Grenzen zu entscheiden. Es ist jedoch irreführend, Rechte nur im Zusammenhang mit nationalen Rechtssystemen zu betrachten. Rechte stehen für tief verwurzelte Überzeugungen und Werte, die in einer Reihe unterschiedlicher kultureller Kontexte (national, subnational, transnational usw.) verwurzelt sind. Rechte schaffen nicht nur den Möglichkeitsraum für menschliches Handeln, sie verleihen auch Legitimität. So können beispielsweise Arbeitsplätze oder Internetplattformen die Redefreiheit generell einschränken. Doch die Erwartungen an das Recht auf freie Meinungsäußerung setzen den Arten von Redebeschränkungen, die Arbeitnehmer:innen und Kund:innen zu akzeptieren bereit sind, enge Grenzen. Auch wenn Dokumente wie die AEMR im Allgemeinen nicht rechtsverbindlich sind, inspirieren und beeinflussen sie in vielen Ländern die Gesetzgebung, einschließlich der Entscheidungen des Obersten Verfassungsgerichts in Südafrika.[5] Institutionen unterschiedlicher Größenordnung (Gerichte, Unternehmen, zivilgesellschaftliche Gruppen usw.) sind von entscheidender Bedeutung, wenn es darum geht, sicherzustellen, dass diese gemeinsamen kulturellen Erwartungen aufrechterhalten werden, und keine Institution allein ist der „Durchsetzer“ oder die „Quelle“ der Rechte. Darüber hinaus gehen viele religiöse Traditionen davon aus, dass die Quelle der Rechte nicht irdisch, sondern göttlich ist. In diesem Sinne kann man sogar sagen, dass Rechte über die Staaten hinaus existieren, auch wenn die Staaten ein wichtiger Verteidiger dieser Rechte sind.
Rechte sind auch oft eher Bestrebungen und Ziele als feste und erreichbare Realitäten. Ein großer Teil der Geschichte der USA handelt von der Erfüllung der Gleichheitsbestrebungen der Gründerväter, die lange Zeit verweigert wurden.[6] Die unmittelbare Verwirklichung vieler positiver Rechte (z. B. eine gute Bildung, angemessenes Wohnen) liegt außerhalb der Fähigkeit oder des Mandats von Regierungen, insbesondere in Entwicklungsländern, ist aber dennoch Zeugnis der tiefsten Bestrebungen eines Volkes.[7]
Betriebssysteme als Grundlage von Anwendungen
Betriebssysteme (Operating Systems, kurz OS) sind ein allgegenwärtiges Element, das das digitale Leben ermöglicht. Fast jede digitale Interaktion, die Sie hatten, ist abhängig von einem zugrunde liegenden Betriebssystem. Linux ist das ambitionierteste und erfolgreichste Open-Source-Softwareprojekt aller Zeiten. Windows, das von einem unserer Arbeitgeber entwickelt wurde, ist ein weiteres allgegenwärtiges Softwareprodukt. iOS und Android sind die Grundlage der meisten Smartphones.
Betriebssysteme definieren grob den Möglichkeitsraum für Anwendungen, die auf ihnen laufen. Es gibt grundlegende Eigenschaften in Bezug auf Leistung, Aussehen, Geschwindigkeit und Maschinenspeichernutzung – um nur einige zu nennen –, die Anwendungen, die unter einem bestimmten Betriebssystem laufen, gemeinsam haben und beachten müssen, um auf dieser Plattform zu funktionieren. So ermöglichen iOS und Android beispielsweise Touch-Oberflächen, während frühere Smartphones (wie Blackberry oder Palm) auf Stifte oder Tastatureingaben angewiesen waren. Auch heute noch unterscheiden sich iOS- und Android-Anwendungen in Aussehen, Bedienung und Leistung. Anwendungen werden für eine (oder möglicherweise mehrere) dieser Plattformen programmiert und nutzen die in das Betriebssystem eingebauten Prozesse, um zu bestimmen, was ihre Anwendung tun kann und was nicht, was sie individuell erstellen müssen und wofür sie sich auf die zugrunde liegenden Prozesse verlassen können.
Die Grenzen sind selten scharf. Der Macintosh war der erste Computer für den Massenmarkt mit einem Betriebssystem mit grafischer Benutzeroberfläche (GUI).
Frühere Computer mit einem Kommandozeilen-Interface hatten manchmal Programme, die Elemente ähnlich einer grafischen Benutzeroberfläche enthielten. Ebenso sind virtuelle (VR) und Augmented-Reality (AR)-Headsets (siehe unser Kapitel über „Immersive Shared Reality“ weiter unten) heute viel effektiver, sodass es auch einige VR- und AR-Erlebnisse gibt, die auf einem Smartphone laufen können, das auf dem Kopf getragen wird. Darüber hinaus versuchen die Entwickler von Betriebssystemen Sicherheitsprotokolle einzubauen, die das schädliche Verhalten von Anwendungen unterbinden, die die Integrität des zugrundeliegenden Betriebssystems verletzen oder bedrohen. Aber es ist sinnlos, darauf zu hoffen, dies ganz zu vermeiden.[8] Viele, vielleicht sogar die meisten, Computer-“Viren“ sind Beispiele genau dafür. Betriebssysteme definieren also das normale Verhalten von Anwendungen auf ihrem System, indem sie Werkzeuge bereitstellen, die Anwendungen nutzen können, und vernünftige Erwartungen vorgeben, die sie an andere Anwendungen stellen können, und so das Terrain des Möglichen abstecken.
Betriebssysteme müssen sich ständig an unerwartete Verhaltensweisen von Anwendungen anpassen, sowohl an erwünschte (um neue Anwendungen zu ermöglichen) als auch an unerwünschte, um sich gegen Viren zu schützen. Diese Anpassungen können geringfügig und oberflächlich sein; so erhalten wir beispielsweise häufig Updates für die Betriebssysteme von Smartphones, um uns vor Sicherheitsbedrohungen zu schützen. Oder Telefone sind im Laufe der Zeit dazu übergegangen, „Emoticons“ und „[9]“ nicht mehr als Zeichenkombinationen darzustellen, sondern sie von Haus aus in die Tippfunktionen des Betriebssystems zu integrieren. Andere Änderungen sind dramatischer: So hat Google beispielsweise Android-Versionen eingeführt, die mit Autos und Fernsehgeräten kompatibel sind.
Betriebssysteme wahren ihre Integrität auf vielfältige Weise. Während Sicherheitspatches die unmittelbarsten und durchgreifendsten Maßnahmen darstellen, bilden sie nur einen Baustein in einem größeren Gefüge aus Entwickler:innenausbildung, dem Aufbau umfassender Entwickler:innenunterstützung, der kontinuierlichen Anpassung an Nutzer:innenverhalten und -erwartungen und weiteren Elementen. Anwendungen, die auf einem Betriebssystem aufbauen, unterstützen nicht nur dessen interne Entwicklung, sondern ermöglichen auch Aktualisierungen und sogar neue Betriebssysteme, die das ursprüngliche Betriebssystem verbessern oder ihm sogar Konkurrenz machen können. Und obwohl sich die verschiedenen Betriebssysteme unterscheiden und miteinander konkurrieren, haben sie viele gemeinsame Eigenschaften. Sie versuchen zumindest teilweise, die gegenseitige Entwicklung sowie die Rückwärts- und Vorwärtskompatibilität zu ermöglichen, sodass Anwendungen, die für frühere Versionen entwickelt wurden, weiterhin funktionieren und für neue Generationen „zukunftssicher“ sind. So haben die Nutzer:innen Zugang zu einer breiten Palette von Anwendungen .
Betriebssysteme sind fast immer unfertige Produkte. Sie zielen darauf ab, Funktionen zu unterstützen und zu fördern, die sie nur unvollständig zu unterstützen vermögen. Aus diesen wiederholten Versuchen lernen sie rekursiv, um bessere Unterstützung zu bieten. So waren beispielsweise die ersten „intelligenten Audio-Assistenten“ (wie Apples Siri und Amazons Alexa) oft von erstaunlich niedriger Qualität; die Qualität verbesserte sich im Laufe der Zeit durch die Beteiligung der Nutzer:innen, sodass diese Betriebssysteme im Laufe der Zeit immer anspruchsvollere Sprachfunktionen ermöglichten.
Grundlagen der Pluralität
Systeme von Rechten und Open-Source-Software (OSS) weisen viele gemeinsame Merkmale auf: Sie dienen als Fundamente für demokratische Gesellschaften und Anwendungen, die auf ihnen aufbauen. Ihnen sind Grundbedingungen gemeinsam, die in ihren Prozessen vorausgesetzt werden. Sie benötigen besonderen Schutz, um die Integrität des Systems zu gewährleisten, und dennoch sind sie oft, zumindest teilweise, idealistisch und unvollständig umgesetzt, manchmal sogar mit einer internen Widersprüchlichkeit. Und während sie häufig von machtvollen Durchsetzungsmechanismen gestützt werden, sind sie zugleich Teil einer diffusen Kultur – zusätzlich zu scharf definierten Institutionen und Codes.[10] Über diese allgemeinen Parallelen hinaus gibt es jedoch zwei Aspekte sowohl von Rechten als auch von Open-Source-Software, die aus ⿻-Perspektive besonders wichtig und charakteristisch sind. Wir werden sie herausarbeiten und im Kontrast zu libertären und technokratischen Ansätzen betrachten.
Dynamik
Wenn man darüber nachdenkt, sind Betriebssysteme ebenso wie Rechtssysteme selbstverständlich dynamisch. Diese Dynamik ist für ⿻ zentral. Rechte unterstützen die Demokratien, die auf ihnen beruhen, und Betriebssysteme unterstützen die Anwendungen, die auf ihnen laufen. Die Verfasser von Rechten und die Entwickler von Betriebssystemen können jedoch nicht vorhersehen, wie diese Grundlagen genutzt, missbraucht und neu konzipiert werden, da verschiedene und manchmal gegnerische Akteure sich (oft mit technologischen Mitteln) genau den Raum zunutze machen, den sie für solche Experimente und Innovationen bieten. Die „Great Firewall“ der Volksrepublik China zum Beispiel schränkt Internetinhalte ein und zensiert sie, wodurch sich der Autoritarismus als Programmiercode manifestiert. Und doch haben auch globale Social-Media-Plattformen, wie sie heute in Demokratien üblich sind, manchmal die Aufmerksamkeit ihrer Kund:innen missbraucht, u. a. mit Micro-Targeting für Wahlbeeinflussung und Fehlinformationen durch (systemische) Gegner.[11] Die weitere wirksame Förderung demokratischen Dialogs erfordert daher nicht nur die Verhinderung von Zensur, sondern auch Maßnahmen gegen die Öffnung der Aufmerksamkeitsökonomie für autoritäre Einflüsse, wie die jüngste internationale Debatte über potenzielle autoritäre Einflüsse auf die Kurzvideoplattform TikTok gezeigt hat.[12]
So wird unser Verständnis von Meinungsfreiheit, das einst primär als Ausdruck eines Rechts galt, das den Bürger:innen die freie Meinungsbildung und den Aufbau von Unterstützung für politische Positionen garantiert, durch die Informationstechnologie in Frage gestellt. Diese einstige Annahme beruhte auf einem Umfeld, in dem Informationen knapp waren und ihre Unterdrückung daher eine der wirksamsten Methoden war, um zu verhindern, dass Stimmen gehört wurden. Das heutige Umfeld ist anders: Informationen sind im Überfluss vorhanden und die Aufmerksamkeit ist knapp. Daher ist es für Gegner, die versuchen, unbequeme Ansichten zu unterdrücken oder zu zensieren (und damit die Grundlagen der Demokratie anzugreifen), oft einfacher, die gesellschaftliche Informationssphäre mit Ablenkungen und Spam zu überfluten, als zu versuchen, Andersdenkende und unerwünschte Inhalte zu unterdrücken (was die Forschungen von Gary King, Jennifer Pan und Molly Roberts auf dramatische Weise dokumentieren).[13] Bei solchen Angriffen besteht die Herausforderung darin, dafür zu sorgen, dass vielfältige, relevante und echte Inhalte überhaupt wahrgenommen werden, und nicht (nur) darin, buchstäbliche Zensur zu verhindern. Wir vermuten, dass sich unser Schutz der freien Meinungsäußerung entsprechend weiterentwickeln muss, und erörtern im Folgenden Wege, um dies zu gewährleisten.
Dynamik ist allerdings weder um ihrer selbst willen wünschenswert, noch sollte sie in einer ⿻ Vision verwendet werden, um die gesamte Struktur in der Verfolgung eines ultimativen Ziels unter sie zusammenzufassen. Stattdessen ist Dynamik eine sich entwickelnde Eigenschaft anpassungsfähiger Systeme, die ihre Zukunft erkunden und dabei ihre Fähigkeit, sich auch in Zukunft anzupassen, erneuern und verbessern, und sich am „Rand des Chaos“, wo Komplexität gedeiht und wächst, selbst organisieren. Betriebssysteme und Rechte können und sollten sich weiterentwickeln, um die Anwendungen und Demokratien zu unterstützen, die auf ihnen basieren, anstatt sich einem externen Willen unterzuordnen - sei es dem engen Profitinteresse eines Unternehmens oder einem nationalen Interesse.
Rechte und Beziehungen
Ein ⿻ Verständnis von Rechten erkennt Systeme und Gruppen ebenso an wie Menschen. Die Vereinigungs- und Religionsfreiheit schützt sowohl Vereinigungen und Religionen selbst als auch diejenigen, aus denen sie sich zusammensetzen. Föderalistische Systeme wie die US-Verfassung erkennen die Rechte von Staaten und Kommunen an, nicht nur von Einzelpersonen. Selbst kommerzielle Freiheiten, die oft im Sinne individueller Entscheidungen und bilateralen Austauschs verstanden werden, schützen in der Regel mindestens ebenso stark die Rechte von Unternehmen und deren vertragliche Vereinbarungen sowie das Recht auf Tarifverhandlungen. In ähnlicher Weise schützen Betriebssysteme die Interaktionen zwischen Anwendungen und Benutzer:innen ebenso wie Anwendungen und Benutzer:innen getrennt voneinander. Während also einige Elemente eines Rechtssystems oder eines Betriebssystems als Schutz oder Dienstleistungen für einzelne Benutzer:innen angesehen werden können, haben sie nichts von Natur aus Individualistisches an sich. Ebenso ist an der Sprache als Kommunikationsform notwendigerweise mehr als eine Partei beteiligt. Ob innerhalb von Betriebssystemen oder im „öffentlichen Raum“, die Funktionsfähigkeit eines Kommunikationsnetzwerks hängt von der kollektiven Beteiligung und Zustimmung seiner vielen bereitwilligen Anwendungen, Benutzer:innen und Gruppen ab.
Darüber hinaus sind die Instanzen, die diese Freiheiten schützen und verteidigen, selten einfach Nationalstaaten und die mit ihnen verbundenen Institutionen. Das Handelsrecht ist ein gutes Beispiel dafür. Wie Wissenschaftler:innen wie Anne-Marie Slaughter und Katharina Pistor hervorgehoben haben, sind internationale Netzwerke von Rechtsvorschriften, Handelsabkommen und gegenseitiger Achtung von Präzedenzfällen (im Guten wie im Schlechten) von zentraler Bedeutung für wichtige Themen wie geistiges Eigentum, Kartellrecht und Eigenkapitalanforderungen für Finanzinstitute.[14] Jedes dieser Themen wird von einem anderen Netzwerk von Fachleuten, internationalen Institutionen und sogar Lobbygruppen geregelt. Rechte gelten also nicht nur für eine Vielzahl von Gruppen, die ein interagierendes Netzwerk bilden, sondern sie werden auch von einem ähnlichen, sich überschneidenden Netzwerk von Kulturen, Institutionen und Akteuren definiert. Rechte entstehen aus sich überschneidenden menschlichen und sozialen Kreisen, die ihre Netzwerke sozialer Interaktionen verteidigen und schützen.
Der Kontrast zu Libertarismus und Technokratie
Die dynamischen, vernetzten und anpassungsfähigen Grundlagen von ⿻-Rechten und Betriebssystemen, die jeweils die demokratische Entfaltung und die Entwicklung von Anwendungsumgebungen unterstützen, stehen in krassem Gegensatz zu den politischen und technisch-monistischen Perspektiven, die in den Ideologien des Libertarismus und der Technokratie verkörpert sind. Der Libertarismus basiert auf einem starren und „unveränderlichen“ Katalog genau definierter historischer Rechte, die in erster Linie das individuelle Privateigentum und die Verhinderung jeglicher „Kraft“ betonen, die diese Eigentumsverhältnisse in Frage stellt. Diese Sichtweise löst Rechte aus allen Verbindungen heraus - sie werden weder im Zusammenhang mit anderen Rechten noch mit ihrem sozialen und kulturellen Ursprung betrachtet. Rechte gehören ausschließlich - von der Gesellschaft losgelösten - Individuen, und technische Systeme sollten diese Rechte so gründlich und vollständig wie möglich vor jeglicher Veränderung oder sozialem Eindringen schützen. Andererseits wurzelt die Technokratie in der Vorstellung einer „objektiven“, „nützlichen“ oder „sozialen Wohlfahrtsfunktion“, an die sich technische Systeme „anpassen“ und die sie maximieren sollen. Während Libertäre Rechte als absolut, eindeutig, statisch und universell betrachten, sehen Technokraten sie als bloße Hindernisse oder Belastungen bei der Verfolgung eines definierbaren sozialen Gutes an.
⿻ Freiheit
So skeptisch man auch einer Zukunft gegenüberstehen mag, die in digital simulierten Welten (manchmal auch als „Metaversen“ bezeichnet) versinkt, so werden doch nur wenige bestreiten, dass viele Menschen heutzutage große Teile ihres Lebens online verbringen. In diesem wachsenden Teil unseres Lebens bestimmen die Technologien, die uns vernetzen, was wir tun, sagen und austauschen können – und prägen damit unser soziales Gefüge. Die Protokolle, die uns verbinden, definieren somit unsere Rechte im digitalen Zeitalter und bilden das Betriebssystem, auf dem Gesellschaften basieren. Intellektuell und philosophisch konzentriert sich die ⿻ Tradition, die wir in unserem Kapitel über die Vernetzte Gesellschaft beschrieben haben, auf die Notwendigkeit, über die vereinfachten Rahmenbedingungen für Eigentum, Identität und Demokratie, auf denen liberale Demokratien aufgebaut sind, hinauszugehen und stattdessen ausgefeiltere Alternativen zu finden, die dem Reichtum des gesellschaftlichen Lebens gerecht werden. Technologisch gesehen versuchten die frühen Netzwerkprotokolle, die einen Governance-Rahmen für die Kommunikation zwischen Computern bereitstellten, genau dies zu erreichen, indem sie die parallelen, aber unterschiedlichen Ideen von Rechten und Betriebssystemen miteinander verschmolzen. Hier zielten zwischenmenschliche Netzwerkbetriebssysteme darauf ab, den Teilnehmer:innen die grundlegenden Fähigkeiten zur Verfügung zu stellen, die sie zur Unterstützung eines ⿻ Rechtskonzepts benötigten.
Da technologische Systeme in formalen mathematischen Beziehungen instanziiert – in anderen Worten umgesetzt – werden, kann man sich auf einfache Weise veranschaulichen, was dies erfordert. Dazu verwendet man das kanonische mathematische Modell, das direkt mit der ⿻-Beschreibung der Gesellschaft korrespondiert, z. B. den „Hypergraph“ wie in der Abbildung dargestellt. Ein Hypergraph, der die gängigere Idee eines Netzwerks oder Graphen erweitert, indem er Gruppen statt nur bilaterale Beziehungen zulässt, ist eine Sammlung von „Knoten“ (d. h. Personen, dargestellt durch die Punkte) und Abgrenzungen (d. h. Gruppen, dargestellt durch die Kleckse). Die Farbe jeder Abgrenzung/Gruppe stellt die Stärke der jeweiligen Beziehung dar (d. h. mathematisch gesehen ihr „Gewicht“ und ihre „Richtung“), während die in den Abgrenzungen enthaltenen digitalen Ressourcen (z. B. Daten, Berechnungen und digitale Speicherung) das kollaborative Substrat dieser Gruppen darstellen. Ein solches digitales Modell ist natürlich nicht die soziale Welt im eigentlichen Sinne, sondern eine Abstraktion davon. Damit echte Menschen darauf zugreifen können, ist eine Reihe digitaler Tools erforderlich, die wir durch die Pfeile im Diagramm darstellen. Diese Elemente bilden zusammen ein Menü von Rechten/Betriebssystem-Eigenschaften, die in den nächsten fünf Kapiteln jeweils vollständig oder teilweise erläutert werden: Identität/Person, Assoziation, kommerzielles Vertrauen, Eigentum/Vertrag und Zugang.
Das Projekt zur Erstellung gemeinsamer digitaler Protokolle, die diese widerspiegeln, befindet sich in der Anfangsphase, wie wir in unserem Kapitel „Der verlorene Dao“ hervorgehoben haben und wie es von vielen führenden zivilgesellschaftlichen Akteuren zunehmend akzeptiert wird.[15] Die meisten natürlichen, grundlegenden Möglichkeiten der Vernetzung stehen den meisten Menschen selbst in wohlhabenden Ländern nicht als grundlegende Bestandteile der Online-Erfahrung zur Verfügung. Es gibt kein weit verbreitetes, nicht urheberrechtlich geschütztes Protokoll zur Identifizierung[16], das die Rechte auf Leben und Persönlichkeit im Internet schützt, und auch keine weit verbreiteten, nicht urheberrechtlich geschützten Protokolle für die Art und Weise, wie wir online kommunizieren [17] [18] [19] und Gruppen bilden, die eine freie Vereinigung ermöglichen. Es gibt auch keine allgemein anerkannten, nicht urheberrechtlich geschützten Protokolle für Zahlungen zur Unterstützung des Handels mit realen Vermögenswerten und keine Protokolle für die sichere gemeinsame Nutzung digitaler Güter wie Rechenleistung, Speicher[20] und Daten[21], die Eigentums- und Vertragsrechte in der digitalen Welt ermöglichen würden. Viele dieser Dienste werden fast ausschließlich von nationalen Regierungen oder häufiger von privaten Unternehmen kontrolliert und oft quasi monopolisiert. Und selbst die grundlegende Konzeption von Netzwerken, die hinter den meisten Ansätzen zur Bewältigung dieser Herausforderungen steht, ist zu begrenzt und ignoriert die zentrale Rolle sich überschneidender Gemeinschaften. Wenn Rechte in unserer digitalen Welt eine Bedeutung haben sollen, muss sich dies ändern.
Zum Glück hat dies bereits begonnen. Eine Vielzahl von Entwicklungen im letzten Jahrzehnt hat sich nach und nach der „fehlenden Schichten“ des Internets angenommen. Zu diesen Arbeiten gehören die Ökosysteme „Web 3" und “dezentrales Web“, das Gaia-X-Datenaustausch-Framework in Europa, die Entwicklung einer Vielzahl digitaler Währungen und Zahlungssysteme und vor allem die wachsenden Investitionen in die „digitale öffentliche Infrastruktur”, wie sie beispielsweise durch den im letzten Jahrzehnt in Indien entwickelten “India stack” veranschaulicht werden. Diese Bemühungen waren unterfinanziert, auf verschiedene Länder und Ideologien verteilt und in vielen Fällen in ihren Ambitionen begrenzt oder wurden durch technokratische oder libertäre Ideologien oder ein zu stark vereinfachtes Verständnis von Netzwerken fehlgeleitet. Aber sie stellen zusammen einen „Proof of Concept“ dar, dass eine systematischere Verfolgung von ⿻ machbar ist. In diesem Teil des Buches werden wir zeigen, wie wir auf diesen Projekten aufbauen, in ihre Zukunft investieren und unseren Weg in eine ⿻ Zukunft beschleunigen können.
Nicholas A. Christakis, Blueprint: The Evolutionary Origins of a Good Society (New York: Little Brown Spark, 2019). ↩︎
Danielle Allen, Justice by Means of Democracy (Chicago: University of Chicago Press, 2023). ↩︎
Richard Evans, The Coming of the Third Reich (New York: Penguin, 2005). ↩︎
Steven Levitsky, Competitive Authoritarianism: Hybrid Regimes after the Cold War (Cambridge, UK: Cambridge University Press, 2012). ↩︎
Hurst Hannum, “The Status of the Universal Declaration of Human Rights in National and International Law” Georgia Journal of International and Comparative Law 25, no. 287 (1995-1996): 287-397. ↩︎
Jill Lepore, These Truths: A History of the United States (New York: Norton, 2018). ↩︎
Jamal Greene, How Rights Went Wrong: How our Obsession with Rights is Tearing America Apart (Boston: Mariner, 2021). ↩︎
Nicole Perlroth, This is How They Tell Me the World Ends: the Cyberweapons Arms Race (New York: Bloomsbury, 2021). ↩︎
Gretchen McCulloch, Because Internet: Understanding the New Rules of Language (New York: Riverhead Books, 2019). ↩︎
Lawrence Lessig, Code: And Other Laws of Cyberspace (New York: Basic Books, 1999). ↩︎
Renee DiResta, Kris Shaffer, Becky Ruppel, David Sullivan, Robert Matney, Ryan Fox, Jonathan Albright und Ben Johnson, „The Tactics & Tropes of the Internet Research Agency“ (2019), dem Kongress der Vereinigten Staaten vorgelegt, verfügbar unter https://digitalcommons.unl.edu/senatedocs/2/. ↩︎
The Economist, “Tick, Tock: Will TikTok Still Exist in America?” March 13, 2024. ↩︎
Gary King, Jennifer Pan and Margaret E. Roberts, “How the Chinese Government Fabricates Social Media Posts for Strategic Distraction, Not Engaged Argument”, American Political Science Review 111, no. 3 (2017): 484-501. ↩︎
Anne-Marie Slaughter, A New World Order (Princeton, NJ: Princeton University Press, 2004). Katharina Pistor, The Code of Capital: How the Law Creates Wealth and Inequality (Princeton, NJ: Princeton University Press, 2019). ↩︎
Jenny Toomey und Michelle Shevin, „Reconceiving the Missing Layers of the Internet for a More Just Future“, Ford Foundation, verfügbar unter https://www.fordfoundation.org/work/learning/learning-reflections/reconceiving-the-missing-layers-of-the-internet-for-a-more-just-future/. Frank H. McCourt, Jr. mit Michael J. Casey, Our Biggest Fight: Reclaiming Liberty, Humanity, and Dignity in the Digital Age (New York: Crown, 2024). McCourt hat Project Liberty gegründet, eine der größten philanthropischen Bemühungen zur Technologiereform, die weitgehend auf dieser These basiert. ↩︎
Geschlossene proprietäre Namensräume und global verwaltete Register (siehe „Decentralized Identifiers (DIDs) V1.0.“ W3C, 19. Juli 2022, https://www.w3.org/TR/did-core/) sowie überprüfbare Credentials, die die Sammlung von Credentials aus verschiedenen Quellen unterstützen (siehe „Verifiable Credentials Data Model 1.0.“ W3C, 3. März 2022. https://www.w3.org/TR/vc-data-model/.) ↩︎
“More Instant Messaging Interoperability (Mimi),” Datatracker, n.d. https://datatracker.ietf.org/group/mimi/about/. ↩︎
“Messaging Layer Security,” Wikipedia, January 31, 2024, https://en.wikipedia.org/wiki/Messaging_Layer_Security. ↩︎
“DIDComm v2 Reaches Approved Spec Status!” Decentralized Identity Foundation, July 26, 2022, https://blog.identity.foundation/didcomm-v2/. ↩︎
Siehe Filecoin Foundation (https://fil.org/) and IPFS (https://www.ipfs.tech/) ↩︎
Siehe Holochain (https://www.holochain.org/) ↩︎